Informationen

Konferenzort

Die Konferenz findet vor Ort im Kongresszentrum Kreuz in Bern statt und wird per Live-Stream online übertragen.

Teilnahme Vor Ort

Mit einem Vor-Ort-Ticket kann die Konferenz in Bern vor Ort besucht werden.

Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Das Kongresszentrum Kreuz befindet sich in der Nähe vom Bahnhof.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die passende Verbindung finden Sie unter www.sbb.ch.

Mit dem Auto: Wir empfehlen das METRO Parking.

Teilnahme online

Mit einem Online-Ticket kann die Konferenz nur online besucht werden. Die Zugangsdaten erhalten Sie ein paar Tage vor der Konferenz.

Sprache

Die Nationale Demenzkonferenz wird sowohl vor Ort wie auch online simultan übersetzt auf Deutsch und Französisch.

Anmeldung

Hier gehts zur Anmeldung.

Verpflegung

In der Konferenzgebühr des Vor-Ort-Tickets ist der Stehlunch im Kongresszentrum Kreuz sowie die Pausenverpflegung inbegriffen.

Teilnahmegebühr

Vor Ort
(CHF)
Online
(CHF)
Early Bird (bis 31.01.2024) Nicht-Mitglieder 320120
Mitglieder*23090
Studierende/Doktorierende**-30
Late Bird (ab dem 01.02.2024) Nicht-Mitglieder360120
Mitglieder* 29090
Studierende/Doktorierende**-30

*Mitglieder von Public Health Schweiz oder Alzheimer Schweiz

**Studierende und Doktorierende erhalten einen Online-Zugang zu einem reduzierten Tarif. Für die Veranstaltung vor Ort gilt der reguläre Preis.

Annullation

Bei jeder Annullation wird dem Teilnehmer folgender Anteil der Kosten in Rechnung gestellt:

  • bis 14 Tage vor Veranstaltung: 50% der Teilnahmegebühren
  • ab 14 Tage vor Veranstaltung (28.04.2022) oder bei Nichterscheinen 100% der Teilnahmegebühren

Credits

Swiss Public Health Doctors SPHD : 6 Credits

SFGG (Schweizer Fachgesellschaft für Geriatrie): 7 Credits

SBK (Schweizer Berufsverband für Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner): 5 Credits

SVNP (Schweizerische Vereinigung  der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen): 6 Credits

SGPP (Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie): 5 Credits

SNG (Schweizerische Neurologische Gesellschaft): 7 Credits
(Unter Voraussetzung bestandener Lernkontrolle mit Fragen zu den einzelnen Beiträgen – Online Fragebogen)

PharmaSuisse: 50 Punkte
(Unter Voraussetzung bestandener Lernkontrolle mit Fragen zu den einzelnen Beiträgen – Online Fragebogen)

Abstract

Unterschiedliche Wahrnehmungen von Demenz im Migrationskontext: Herausforderungen und Chancen

Die Wahrnehmung von Demenz und von Demenzbetroffenen variiert je nach kulturellem, gesellschaftlichem und historischem Kontext und beeinflusst sowohl die Anerkennung als auch das Erleben der Erkrankung. In zahlreichen Weltregionen ist Demenz nach wie vor weitgehend unbekannt und wird aufgrund anderer Prioritäten und einer kürzeren Lebensdauer nicht als gesundheitliches Problem identifiziert. In der Schweiz stellt sich durch die älter werdende Bevölkerung, auch von immer mehr Menschen mit verschiedensten Migrationshintergründen, die Frage, wie es um einen gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung, um Verständnis und Begleitung von Demenzbetroffenen bestellt ist. Der Vortrag gibt Einblick in unterschiedliche Wahrnehmungen von Demenz und thematisiert die Herausforderungen und Chancen, die sich in Hinblick auf Prävention, Begleitung und die Erbringung von Versorgungsleistungen ergeben.

Abstract

Wir fassen den aktuellen Erkenntnisstand über die sozialen Faktoren von Demenz und deren Behandlung aus einer Lebensverlaufsperspektive zusammen. Der Vortrag zeigt, wie soziale Ungleichheiten in Bezug auf Kindheit, Bildung, Lebensbedingungen, wirtschaftliche Ressourcen und berufliche Laufbahnen sowohl das Risiko für eine Demenzerkrankung als auch den Zugang zu und die Qualität von Gesundheitsversorgung beeinflussen. Wir reflektieren die Rolle des Gesundheitssystems und der nationalen Politik hinsichtlich der Verringerung von sozialen Ungleichheiten kritisch und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf systemischer und gesellschaftlicher Ebene für mehr Chancengleichheit auf.

Abstract

Menschen mit Demenz (MmD) erleben ihre Krankheit nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit ihren individuellen, Lebensrealitäten, wie Geschlecht, soziale Lage, Bildung, sexuelle Orientierung, Migrationserfahrung, Vorerkrankungen (Multimorbidität), Behinderung. Diese Merkmale überlagern sich und beeinflussen wesentlich, wie (und ob) Menschen Zugang zu Unterstützung haben und/oder wie vorhandene Angebote in Anspruch genommen werden. Der Vortrag führt in diese komplexe, aber immer wichtiger werdende Thematik der «Intersektionalität» ein, klärt den Begriff und zeigt anhand aktueller Forschung und Praxisbeispielen, in welchen Situationen ein intersektionaler Ansatz dabei unterstützen kann, Versorgungsgerechtigkeit zu fördern und Diskriminierung abzubauen.