Anmeldung

Wie funktioniert die Anmeldung?


1.BenutzerInnenregistrierung

(Um sich an der Konferenz anzumelden, müssen Sie einmalig einen Account anlegen) Wenn Sie bereits ein Konto erstellt haben, können Sie sich mit den BenutzerInnendaten der letzten Veranstaltung anmelden.

2. Bestätigung zur Registration
(per E-Mail und auf dem Account ersichtlich)

3. Anmeldung zur Konferenz
(Sobald Sie sich registriert haben, können Sie sich für die Konferenz anmelden)

4. Zahlungsart auswählen und Rechnung bezahlen
(Sie erhalten eine Bestätigungsmail mit dem Link, zum Download der Rechnung) Gruppenrechnungen ab 5 Personen sind möglich. Anfragen bitte per Mail an info@demenz-konferenz.ch

5. Zahlungsbestätigung
(per E-Mail und auf dem Account ersichtlich)

Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte per E-Mail an info@demenz-konferenz.ch. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Anmeldeschluss: Donnerstag, 21. April 2026

Teilnahmegebühren

In die Teilnahmegebühren inbegriffen sind ein Begrüssungskaffee, Pausenverpflegung, Stehlunch sowie ein Tagesticket für die BEA 2026 .

Vor Ort (CHF)Online (CHF)
Early Bird (11. Januar 2026) Nicht-Mitglieder 340135
Mitglieder*250105
Late Bird (ab dem 12. Januar 2026) Nicht-Mitglieder380135
Mitglieder* 310105
Studierende/Doktorierende**15050
*Mitglieder von Public Health Schweiz (Einzel- oder Kollektivmitgliedschaften) oder Alzheimer Schweiz (Einzel- oder Familienmitgliedschaften / ohne Kollektivmitgliedschaften)

**Studierende und Doktorierende erhalten einen reduzierten Tarif.

Geltende Bedingungen

Die Anmeldung zur Teilnahme ist verbindlich.

Bei einer Annullierung der Anmeldung (bis am 14. April 2026) werden 50% der Konferenzgebühr rückerstattet. Danach oder bei Nichterscheinen wird die Rechnung fällig und es kann keine Rückerstattung mehr erfolgen.

Stornierungen müssen schriftlich per Mail (info@demenz-konferenz.ch) erfolgen.

Anpassungen und Adressänderungen können im Benutzungskonto selbständig vorgenommen werden, solange die Rechnung nicht bezahlt ist. Bereits bezahlte Rechnungen verrechnen wir mit einem Administrationsaufwand von zusätzlich CHF 50.- pro Auftrag.

Mitgliedschaften werden geprüft. Falls Sie nicht über eine gültige Mitgliedschaft verfügen, belasten wir Ihre Rechnung mit dem Differenzbetrag.

Weitere Informationen finden Sie in unseren AGBs. 

Abstract

Sicherheit ohne Bevormundung: Teilhabe und Selbstbestimmung bei Demenz

Wir begleiten Menschen mit Demenz und ihre Nahestehenden im Spannungsfeld zwischen Schutzpflicht und Selbstbestimmung. Der Beitrag stellt einen klaren Handlungsrahmen vor, der geteilte oder unterstützte Entscheidungsfindung mit einem Stufenplan für Sicherheit im Alltag verbindet. Er zeigt, wie Fachpersonen Diversität, Gleichberechtigung und bedarfsgerechte Unterstützung konkret berücksichtigen können. Praxisnahe Beispiele verdeutlichen die Rolle von Fachpersonen als Ermöglichende, Koordinierende und Anwält:innen. Zudem wird das Potenzial von Caring Communities (kein Pflegeersatz) für Entlastung und passende Zugänge aufgezeigt.

Abstract

Demenz und Migration

Die Versorgung von Menschen mit Demenz und Migrationsgeschichte ist häufig durch sprachliche, strukturelle und kulturelle Barrieren geprägt. Mit fortschreitender Demenz verlieren viele Betroffene ihre Zweitsprache und kehren emotional zu ihrer Herkunftskultur zurück. Die Fallvignette einer Frau aus Bosnien zeigt, wie Musik, Rituale, Tradition und Muttersprache zu zentralen Ressourcen des Personseins werden und welche biografisch-kulturellen Bedürfnisse im Versorgungskontext sichtbar werden.

Abstract

Unterschiedliche Wahrnehmungen von Demenz im Migrationskontext: Herausforderungen und Chancen

Die Wahrnehmung von Demenz und von Demenzbetroffenen variiert je nach kulturellem, gesellschaftlichem und historischem Kontext und beeinflusst sowohl die Anerkennung als auch das Erleben der Erkrankung. In zahlreichen Weltregionen ist Demenz nach wie vor weitgehend unbekannt und wird aufgrund anderer Prioritäten und einer kürzeren Lebensdauer nicht als gesundheitliches Problem identifiziert. In der Schweiz stellt sich durch die älter werdende Bevölkerung, auch von immer mehr Menschen mit verschiedensten Migrationshintergründen, die Frage, wie es um einen gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung, um Verständnis und Begleitung von Demenzbetroffenen bestellt ist. Der Vortrag gibt Einblick in unterschiedliche Wahrnehmungen von Demenz und thematisiert die Herausforderungen und Chancen, die sich in Hinblick auf Prävention, Begleitung und die Erbringung von Versorgungsleistungen ergeben.

Abstract

Wir fassen den aktuellen Erkenntnisstand über die sozialen Faktoren von Demenz und deren Behandlung aus einer Lebensverlaufsperspektive zusammen. Der Vortrag zeigt, wie soziale Ungleichheiten in Bezug auf Kindheit, Bildung, Lebensbedingungen, wirtschaftliche Ressourcen und berufliche Laufbahnen sowohl das Risiko für eine Demenzerkrankung als auch den Zugang zu und die Qualität von Gesundheitsversorgung beeinflussen. Wir reflektieren die Rolle des Gesundheitssystems und der nationalen Politik hinsichtlich der Verringerung von sozialen Ungleichheiten kritisch und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf systemischer und gesellschaftlicher Ebene für mehr Chancengleichheit auf.

Abstract

Menschen mit Demenz (MmD) erleben ihre Krankheit nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit ihren individuellen, Lebensrealitäten, wie Geschlecht, soziale Lage, Bildung, sexuelle Orientierung, Migrationserfahrung, Vorerkrankungen (Multimorbidität), Behinderung. Diese Merkmale überlagern sich und beeinflussen wesentlich, wie (und ob) Menschen Zugang zu Unterstützung haben und/oder wie vorhandene Angebote in Anspruch genommen werden. Der Vortrag führt in diese komplexe, aber immer wichtiger werdende Thematik der «Intersektionalität» ein, klärt den Begriff und zeigt anhand aktueller Forschung und Praxisbeispielen, in welchen Situationen ein intersektionaler Ansatz dabei unterstützen kann, Versorgungsgerechtigkeit zu fördern und Diskriminierung abzubauen.